"HALLO MEIN NEUER BEGLEITER" - #DBW2015


Meinen neuen Wegbegleiter habe ich vor 1 Jahr kennen gelernt. In diesem Jahr habe ich ihn hassen, lieben, vernachlässigen und schätzen gelernt. Ich rede von meinem Diabetes!

Die Diagnose kann in vielen Fällen den Leuten den Boden unter den Füßen wegreißen.
Die Diagnose ist nicht einfach zu verarbeiten, vor allem in der Pubertät!
Doch wir müssen uns damit auseinandersetzten und den Diabetes akzeptieren.

Hier sind ein Paar meiner Tipps -
Tipps die mir selber geholfen haben mein Diabetes besser akzeptieren zu können!






#1
Das wichtigste ist, dass ihr Euch von Anfang an mit euren Diabetes auseinandersetzt und versucht ihn zu Akzeptieren, sonst ist die Gefahr groß später in ein sehr tiefes Loch zu fallen und an einer Depression zu erleiden. Ihr müsst versuchen den Diabetes zu akzeptieren und ihn als ein neuen Teil eures Lebens zu sehen. Der Diabetes ist nun ein Teil von Euch mit dem ihr lernen müsst zu Leben so schwer wie das auch manchmal fallen mag. Nimmt Euch alle Zeit der Welt zur Akzeptanz. Bei mir hat das jetzt auch 1 Jahr gedauert.


#2 
Versteckt und schämt Euch nicht für euren Diabetes. So offener und natürlicher ihr im Umgang mit dem Diabetes seit, desto einfacher und schneller könnt ihr ihn akzeptieren. Das man am Anfang in der Öffentlichkeit nicht direkt seinen Blutzucker messen oder sein Insulin spritzen möchte, ist total verständlich, aber versteckt euch nicht in eurem gewohnten Umfeld. Lasst euer Umfeld an dem Diabetes teilhaben (egal wie Nerving manchmal auch die Fragerei sein kann) und lasst euch auch mal von euren Mitmenschen helfen. Das ist keine Schande! Und das schweißt ungemein zusammen!


#3
Was mir sehr gut geholfen hat, war zu versuchen den Diabetes mit Spaß und Kreativität zu verbinden. Ich fing an zu versuchen meinen Alltag als Diabetiker schöner zu gestalten und mich an meinen Diabetesprodukten zu erfreuen. Ich ließ meiner Kreativität freien Lauf und bastelte um meiner Diabetes Produkte zu verschönern.
Eine Normale Kühltasche für das Insulin kann jeder haben, aber wie wäre sie mit Nieten? (hier)


#4
Ein genaues Ziel in der Diabetesbehandlung kann Freude bereiten. Ihr habt bei der Diagnose einen hba1c von 13,5%? Zu sehen wie der hba1c Wert immer näher an euren Wunsch hba1c Wert kommt lässt einen sehr glücklich machen und motivieren sehr seinen Diabetes weiterhin immer gut zu pflegen und auf die Werte zu achten.


#5
Was mir aber natürlich auch sehr geholfen hat, war das schreiben meines Blogs! Nichts motiviert einen mehr und macht einen glücklicher zu sehen, dass man andere damit berühren wen nicht sogar ermutigen kann. Positives Feedback und das Gefühl nicht alleine damit zu sein stärkt einen sehr.


#6
Der Austausch mit anderen Diabetikern darf nicht unterschätzt werden. Und ich meine keine Selbsthilfegruppen bei denen man sich ein Mal die Woche trifft, sondern der Austausch in einer Community. Das Gefühl ein Teil etwas großen zu sein und zu erkennen, dass man nicht alleine mit dem Diabetes dasteht (vor allem wenn es in der Umgebung keine weiteren Diabetiker gibt). Probleme Teilen und offen mit dem Thema umgehen . Es gibt meiner Meinung nach keine größere stärkung die es für einen "frischen Diabetiker" geben kann und was die Akzeptanz so fördert.
#DeDoc ist einer dieser Communitys, bei der es sich auf jeden Fall lohnt vorbei zu schauen!





diabetes-blog-wocheIch hoffe, dass ich mit meinen Tipps ein Paar der frischen, aber natürlich auch allen Diabetikern helfen konnte ihren Diabetes etwas mehr zu akzeptieren und sie Anzuspornen. 
Bei mir hat die Akzeptanz jetzt 1 Jahr gedauert. Es ist bei jeden Diabetikern anders.
Hier sind noch 3 Post, bei denen ich finde das sie gut zu dem Thema passen.
Meine Diagnose: Diabetes! (Sep. 2014)
1 Jahr Diabetes
So verbrachte ich meinen 1. Jahrestag



Liebe grüße 








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